"Es ist Nacht. Ein Lichtermeer innen und außen am Casino leuchten ihr den Weg ins Innere des mächtigen Gebäudes. Mit ihrem hautengen Seidenkleid flaniert sie vorüber, an Geld, Diamanten, Zigarrengeruch und starrenden Blicken...."
Großes Orchester, Bläser und groovige Percussionsounds gepaart mit einer klaren Frauenstimme - das ist The Casino Royal. The Casino Royal wurde in Portugal von Produzent Pedro Janela gegründet. Nach einer längeren Suche entschied er sich für die Sängerin Marisa Mena als feste "Stimme" der noch jungen Band. Das erste Album wurde komplett in den Mastermix Studios in Portugal produziert und aufgenommen. Die Band, heute bestehend aus Pedro Janela (Produktion, Keyboards), Marisa Mena (Gesang), Mauro Ribeiro (Gitarre), Ricardo Ribeiro (Schlagzeug), Miguel Duarte (Bass) und Filipa Cortesão (Violine), ist sehr stark vom "Easy-Listening" Sound beeinflusst. Ob frech, sexy oder melancholisch, die Fado-Sängerin Marisa Mena trägt die Songs und verkörpert einen Hauch von Hollywood der 50er Jahre auf der Bühne. Inspiriert vom "Dolce Vita", dem luxuriösen Leben im Casino, in denen Frauen und Männer umgeben sind von Geld, Luxus und genusssüchtigen Spielen, ist das erste Album als perfekter Soundtrack für ein solches Szenario zu verstehen. Starken Einfluss auf das Album "Dolce Vita" hatte auch die Kinoästhetik und die Soundtracks der 70er Jahre. Die Idee und der rote Faden von "The Casino Royal" ist die Erschaffung eines weiblichen Charakters, die ständig in "Spielchen" verwickelt ist. Ob Machtspiele zwischen Mann und Frau in "Now that I am Blond" oder die eigene Spielsucht im Casino "Deluxe Casino Royal" werden in den Texten beschrieben. Die ganze Szenerie, die man sich dazu vorstellen muss, ist das Casino in Monte Carlo. Pedro Janela und seine Band "The Casino Royal" haben es sich zur Aufgabe gemacht, in ihrer Musik und in ihren Texten die 60er und 70er Jahre vor ihrem Publikum zu durchleuchten.
Die Musik auf dem Album "Dolce Vita" ist eine Mischung aus Fado, elektronischen Beats und Stimmungen á la James Bond. Alle Tracks sind eine epische, hermeneutische Darbietung von Sachverhalten. Erst nach und nach erlebt der Hörer den Genuß einer überragenden portugiesischen Band die auf der such ist nach konkreter und nicht-konkreter Musik. |